
Wie funktioniert eine CSA?
Die einzelnen CSA-Höfe sind individuell unterschiedlich organisiert. Genauere Informationen zu den einzelnen Höfen, zur Produktverteilung, den Mitgliedsbeiträgen, der Entscheidungsfindung und individuellen Schwierigkeiten finden sie in den Beschreibungen der einzelnen Beispielhöfe.
In der Regel werden die jeweiligen Kosten für ein Wirtschaftsjahr, inklusive der Löhne der Landwirte, im Voraus kalkuliert und dann unter den Mitgliedern aufgeteilt und getragen.
Die Mitglieder erhalten die Produkte des Hofes in der Regel frei nach Bedarf und Verfügbarkeit.
Verteilung
Die Verteilung der Produkte erfolgt entweder durch die Landwirte oder häufig auch durch die Mitglieder selbst. Dabei werden oft Abholgemeinschaften gebildet oder ein zentrales Lager wird von den LandwirtInnen beliefert, von welchem sich die Mitglieder dann bedienen können.
Mitgliedsbeiträge
Bei den meisten bisher existierenden CSAs in Deutschland wird die Höhe der Mitgliedsbeiträge von den Mitgliedern selbst festgelegt, nachdem die Landwirte den Bedarf für das folgende Wirtschaftsjahr vorgestellt haben. Zum Teil gibt es Richtsätze, an denen sich die Mitglieder orientieren können. Bei manchen CSA-Höfen gibt es feste monatliche Beiträge, die jedoch auch an individuelle Gegebenheiten angepasst werden können. Die Beiträge können monatlich, viertel- oder halbjährlich und jährlich bezahlt werden.
Die Höhe der Beitrage liegt bei vollversorgenden Höfen zur Zeit zwischen 100 und 150 Euro pro Person und Monat.
Rechtsform
Die meisten CSAs sind als Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR) oder auch als Genossenschaft organisiert.
Das Eigentum an Land und Hofgebäuden liegt oft in der Hand einer gemeinnützigen Stiftung oder eines gemeinnützigen Vereins, um es aus dem Privatbesitz zu neutralisieren. Die jeweiligen Hofbewirtschafter pachten dann den Betrieb von dem gemeinnützigen Träger.
Welche Voraussetzungen für die Gründung einer CSA gegeben sein sollten erfahren sie hier.


