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Wirtschaftsgemeinschaft Buschberghof

Die seit 1988 existierende Wirtschaftsgemeinschaft Buschberghof versorgt rund 300 Menschen bzw. 90 Familien mit ihren Produkten.

Die Landwirtschaft wird von einem 12köpfigen Hofteam betrieben.

 

Der 40 km östlich von Hamburg gelegene Betrieb wird seit 1954 nach den Richtlinien des Demeter-Verbandes bewirtschaftet und umfasst eine Gesamtgröße von 101 ha, wovon 50 ha Ackerland, 36 ha Dauergrünland und 6,7 ha Wald darstellen.

Die Böden sind lehmiger Sand bis sandiger Lehmboden und reichen von 33 bis 55 Bodenpunkte.

 

Die Angler Rotviehherde besteht aus 30 Milchkühen, mehreren Zuchtbullen und ca. 40 Jungrindern. Darüber hinaus gibt es drei Zuchtsauen, einen Eber und ca. 45 Mastschweine. Die Rasse ist Angler Sattelschwein. Zehn ostfriesische Milchschafe mit einem Bock, eine Norweger Stute, ein Shetlandpony, ca. 200 Hühner und diverse Enten und Gänse sind weitere Bewohner des Hofes.

 

Produziert werden Weizen, Roggen, Dinkel, Hafer, Gerste, Kohl, Kartoffeln und Gemüse für die Gemeinschaft, sowie Kleegras und Landsberger Gemenge als Futterbau. In der hofeigenen Käserei wird die Milch zu Butter, Quark, Joghurt, Frischkäse, Gouda, Tilsiter, Bergkäse und weiteren Käsesorten verarbeitet. Das Getreide wird in der Bäckerei zu 13 verschiedenen Brotsorten verbacken.

Des weiteren erhalten die Mitglieder natürlich Fleisch und Eier.

95% der Produkte werden an die Wirtschaftsgemeinschaft und lediglich 5 % Brot und Gemüseüberschüsse an Bioläden abgegeben.

 

Darüber hinaus wurden zahlreiche Landschaftselemente wie Knicks und Feucht- sowie Wasserflächen angelegt. Die Biotoppflege wird nach den Kriterien des Artenschutzes ausgeführt. Die Entwicklung der naturschutzrelevanten Flächen wird laufend beobachtet. Auf einigen dieser Flächen leben Kraniche ebenso wie Laubfrösche.

 

Zusätzlich zu den Mitgliedsbeiträgen stellen die EU-Subventionen, Landeszuschüsse und Sozialtherapie weitere Einnahmequellen für den Betrieb dar. Der jährliche Umsatz beträgt ca. 400.000 €.

 

Die Wirtschaftsgemeinschaft Buschberghof ist als Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR) organisiert.

Der gesamte Betrieb, also Land, Maschinen, Vieh und Gebäude sind Eigentum der gemeinnützigen Landbauforschungsgesellschaft (LBF) Fuhlenhagen, da der Hof 1968 von Karl August LOSS an diese verschenkt worden war, um das Eigentum zu neutralisieren.

Inspiriert wurde die Gründung einer Community Supported Agriculture durch die parallele Entwicklung in den USA, wo ebenfalls in den 1980ern die ersten CSAs entstanden.

 

Die Grundidee war und ist, den LandwirtInnen ein Konzept zu ermöglichen menschenorientiert anstatt marktorientiert arbeiten zu können.

 

 

Einzelheiten zu Produktverteilung, Mitgliedsbeiträgen, Entscheidungsfindung und Schwierigkeiten auf dem Buschberghof erhalten Sie hier.

 

 

 

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